Eine gute Spedition auf dem UK-Korridor erkennen Sie daran, wie viel sie selbst abwickelt und wie viel sie an andere weitergibt: Zoll und GMR, Fahrzeuge, Läger, Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeiten. Je weniger Zwischenglieder zwischen Ihnen und dem Fahrer, desto weniger Fehlerquellen und desto leichter lässt sich der Verantwortliche benennen, wenn etwas schiefgeht.
Checkliste vor der Wahl einer UK-Spedition
- Zoll und GMR: Wickelt die Firma sie selbst ab oder verweist sie Sie an eine separate Agentur? Eine separate Agentur bedeutet einen zweiten Kontakt, einen zweiten Termin und eine zweite Möglichkeit für Missverständnisse. Warum das in der Praxis wehtut, zeigt der Beitrag über die Wahl der Zollagentur.
- Eigenes Netz oder Börse: Wer fährt Ihre Ware wirklich? Geht der Auftrag an eine Börse, hat den Frachtführer oft niemand zuvor gesehen. Unsere Haltung beschreiben wir in warum wir keine Ladungen an Frachtbörsen kaufen.
- Erreichbarkeit außerhalb der Bürozeiten: Grenze und Überfahrten laufen rund um die Uhr, Probleme auch. Prüfen Sie, wer am Samstagabend ans Telefon geht. Wie das bei uns funktioniert, beschreibt der Beitrag zur 24/7-Erreichbarkeit.
- Lagerflächen auf beiden Seiten: Wenn ein Zeitfenster verfällt oder Ware umgepackt werden muss, rettet ein Lager an der Route den Termin. Fragen Sie nach konkreten Standorten, nicht nach Erklärungen.
- Versicherung: Wie hoch ist die OCP-Summe, und organisiert die Firma für hochwertige Ware eine CARGO-Versicherung?
- Ein Auftragsverantwortlicher: Wer haftet persönlich für Ihren Transport, vom Angebot bis zur Entladung?
Fragen, die Sie vor dem ersten Auftrag stellen sollten
- Wer fährt konkret mit meiner Ware: ein eigenes Fahrzeug oder ein fester Subunternehmer?
- Wer erstellt die Zollanmeldungen und den GMR, und was wird dafür von mir benötigt?
- Was passiert, wenn der Lkw das Zeitfenster des Empfängers verpasst?
- Wen rufe ich an, wenn nachts oder am Wochenende etwas passiert?
Warnsignale
Ein Preis deutlich unter den übrigen Angeboten, keine klare Antwort, wer die Ware fährt, ein Zoll, der sich "an der Grenze regeln wird", und ein Ansprechpartner, der mit jedem Anruf wechselt. Jedes dieser Signale für sich kann harmlos sein. Zusammen ergeben sie einen Transport, von dem Sie erst hören, wenn etwas schiefgegangen ist.
Sehen Sie, womit wir fahren und was wir transportieren, oder beschreiben Sie Ihre Ladung gleich im Kontaktformular.