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Wer entlädt den Messestand: Sie, Ihr Spediteur oder der offizielle Messespediteur

Auf manchen Messen liegt das Hallenhandling exklusiv beim offiziellen Messespediteur. Das ändert Lieferplan und Preis. So prüfen Sie, was für Ihre Messe gilt.

Europäische Messen kennen drei Modelle: Selbstentladung am Stand (am günstigsten, braucht Ladebordwand oder Stapler), Entladung durch den eigenen Spediteur, der aufs Gelände fährt, oder die Exklusivität des offiziellen Messespediteurs, an den am Tor übergeben wird. Das Modell bestimmt die Ordnung der jeweiligen Veranstaltung, nicht der Branchenbrauch — und es gehört vor das Angebot geprüft, denn der Unterschied beim Handling kann die Fracht übersteigen.

Der offizielle Messespediteur ist ein vom Veranstalter bestimmtes Unternehmen mit Alleinrecht auf Umschlagleistungen im Gelände: Entladung, Innentransport, Stapler- und Kranarbeit, Leergutlagerung.

Drei Modelle

ModellWer fährt einWer entlädtZusatzkosten
SelbstentladungIhr Fahrzeug bis zum StandFahrer + Bordwandkeine oder Einfahrtgebühr
Externer SpediteurIhr Spediteurder SpediteurEinfahrtgebühr
Exklusivitätnur bis zum Toroffizieller SpediteurTarif je Tonne oder m³

So prüfen Sie es

Die Angabe steht in den Ausstellerunterlagen: Ausstellerhandbuch, Technische Richtlinien oder Messeordnung. Suchen Sie nach Abschnitten zu Fracht, Spedition oder Handling. Wird ein einzelnes Unternehmen mit Tonnentarif genannt, bedeutet das Exklusivität.

Warum gehört das vor das Angebot?

Bei Exklusivität wird meist nach Gewicht oder Volumen mit Mindestsatz berechnet. Ein schwerer Standbau kann im Hallenhandling mehr kosten als der Transport aus Polen. Fehlt das im Angebot, zeigt sich die Differenz erst auf der Rechnung nach der Messe.

Was bleibt in jedem Modell gleich?

  • Avisierung und Zeitfenster sind immer erforderlich.
  • Die Standnummer muss auf Dokumenten und Ladeeinheiten stehen.
  • Leergut muss für die Dauer der Messe eingelagert werden, in der Halle darf es nicht bleiben.
  • Für den Rücktransport nach dem Abbau gilt dasselbe Modell wie für die Anlieferung.

Woher die Exklusivität kommt

Der Veranstalter verantwortet Sicherheit und Durchsatz des Geländes während des Aufbaus. Die Begrenzung der Zahl von Firmen, die in der Halle Stapler und Krane betreiben, vereinfacht Verkehrslenkung und Versicherung. Für den Aussteller bedeutet das weniger Auswahl, aber auch eine klare Haftungsteilung: Schäden bei der Entladung in der Halle verantwortet der, der sie ausgeführt hat.

Wie wird der Tarif gerechnet?

Bei Exklusivität wird meist nach Gewicht oder Volumen abgerechnet, mit Mindestsatz und oft in Stufen: Entladung am Tor, Innentransport zum Stand, Leergutlagerung, Ausgabe nach der Messe und Rückverladung. Fragen Sie die vollständige Preisliste ab, nicht nur den Tonnensatz, denn die Summe der Positionen kann doppelt so hoch ausfallen wie der erste Eindruck.

Drei Fragen, die früh gehören

  1. Darf der Aussteller sein eigenes Fahrzeug am Stand entladen oder nur am Tor?
  2. Deckt der Handlingtarif auch den Rückweg nach dem Abbau ab oder wird er separat berechnet?
  3. Ist die Leergutlagerung enthalten oder je Stück beziehungsweise Kubikmeter zu zahlen?

Auswirkung auf die Fahrzeugwahl

Das Organisationsmodell wirkt direkt darauf, welches Fahrzeug sinnvoll ist. Bei Selbstentladung am Stand ist der Motorwagen mit Ladebordwand am praktischsten, weil er nicht von Staplern in der Halle abhängt. Bei Exklusivität mit Übergabe am Tor zählen vor allem Pünktlichkeit und schnelles Räumen des Platzes, denn dahinter wartet die Schlange. Siehe auch: Messestand-Logistik von A bis Z | OTSL und Transport zu Messen in UK, wie man es organisiert. Siehe auch: Offizieller Messespediteur und Aussteller-Spediteur im Vergleich.

Die Rolle von OTSL

Vor dem Angebot prüfen wir die Ordnung der konkreten Veranstaltung und sagen klar, welches Modell gilt und was das für die Kosten bedeutet. Wir bedienen Messen europaweit; eine umfangreiche Flotte von Motorwagen mit Ladebordwand erlaubt uns die Selbstentladung überall dort, wo die Ordnung es zulässt.

Standbauten liefern wir in Hallen ohne Rampe mit dem Motorwagen mit Ladebordwand. Gesamtes Messeangebot: Messelogistik.

Definitionen

  • Selbstentladung: Die Entladung der Ware direkt am Stand durch den Fahrzeugführer mittels Ladebordwand oder Gabelstapler.
  • Externer Spediteur: Ein vom Aussteller beauftragter Logistikpartner, der nach Zahlung der Einfahrtgebühr auf das Messegelände fährt.
  • Offizieller Messespediteur: Das vom Veranstalter bestimmte Unternehmen mit Exklusivrecht für den Umschlag und den Innentransport auf dem Gelände.
  • Leergutlagerung: Die Aufbewahrung von Transportverpackungen auf dem Messegelände während der Dauer der Veranstaltung.

Wann gilt diese Regel nicht?

Die Pflicht zur Übergabe der Ladung am Tor an den offiziellen Messespediteur gilt nicht, wenn die jeweilige Messeordnung externen Spediteuren die direkte Zufahrt zum Stand und die Selbstentladung gestattet.

Quellen

Häufige Fragen

Woran erkenne ich die Exklusivität des Messespediteurs?
An den Ausstellerunterlagen: Ausstellerhandbuch, Technische Richtlinien oder Messeordnung. Nennt der Abschnitt zu Fracht oder Handling ein einzelnes Unternehmen mit Tarif je Tonne oder Kubikmeter, gilt Exklusivität im Gelände.
Brauche ich bei Exklusivität überhaupt einen eigenen Spediteur?
Ja. Die Exklusivität betrifft das Handling im Gelände, nicht den Transport. Jemand muss den Standbau aus Polen im Zeitfenster ans Tor bringen, mit vollständigen Papieren und Standnummer, und ihn nach der Messe zurückholen.
Wohin kommt das Leergut während der Messe?
In die Einlagerung außerhalb der Halle, meist als Leistung der Messe oder des Spediteurs. In der Halle darf es aus Brandschutz- und Ordnungsgründen nicht bleiben. Das gehört ins Angebot, denn es wird oft je Stück oder Kubikmeter berechnet.

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Sagen Sie uns, was Sie brauchen, es antwortet ein Spediteur, kein Autoresponder. Operations 24/7 erreichbar.