Der Service ATA-Carnet umfasst die vorübergehende Ausfuhr von Waren, die unverändert zurückkehren: Messeexponate und Standbau, Berufsausrüstung, Instrumente und Warenmuster. OTSL hilft, das Carnet über die Nationale Wirtschaftskammer zu erhalten, plant den Transport zu Messen in die Schweiz, nach UK und in ganz Europa und übernimmt die Nachmesse-Logistik bis zur Erledigung.
Was der Service umfasst
- Beratung, ob ein ATA-Carnet der richtige Weg ist oder ob die vorübergehende Verwendung besser passt
- Unterstützung beim Erhalt des Carnets bei der Nationalen Wirtschaftskammer (Warenliste, Wert, Garantie)
- Transport von Exponaten, Standbau und Ausrüstung zur Messe und zurück
- Anmeldung von Zeitfenstern für die Anlieferung am Messegelände
- Ausfuhr- und Einfuhrabfertigung mit Abstempelung des Carnets an jeder Grenze
- Nachmesse-Logistik: Abholung, Verladung und Rückführung innerhalb der Carnet-Frist
- Kontrolle, dass die Stempel vollständig sind, die das Carnet erledigen und die Garantie schützen
Wie arbeiten wir?
Wir beginnen mit der Warenliste und dem Zweck der Reise. Wir prüfen, ob die Ladung für ein ATA-Carnet geeignet ist (die Ware kehrt im gleichen Zustand zurück), und helfen beim Antrag bei der Nationalen Wirtschaftskammer, die das Carnet ausstellt und mit einer Garantie absichert. Parallel planen wir den Transport passend zum Termin des Standaufbaus.
An jeder Grenze stempelt die Zollstelle den passenden Abschnitt des Carnets: Ausfuhr bei der Abreise, Einfuhr bei der Einreise ins Messeland und umgekehrt auf dem Rückweg. Wir überwachen diese Stempel, denn sie belegen, dass die Ware das Zollgebiet verlassen hat und zurückgekehrt ist. Nach der Messe organisieren wir Abholung und Rückführung, damit das Carnet vor Ablauf der Gültigkeit erledigt wird.
Grenzen des Service (was NICHT enthalten ist / was zu beachten ist)
Ein ATA-Carnet gilt nur für Waren, die unverändert zurückkehren. Es deckt keinen Verkauf vor Ort, keine Verbrauchsmaterialien, keine Verteilung und keine Werbeflyer ab. Die Garantie hinter dem Carnet stellt die Kammer aus, nicht der Frachtführer. Der teuerste Fehler ist ein nicht erledigtes Carnet: fehlt der Rückstempel, behandelt das Land der vorübergehenden Einfuhr die Ware als endgültige Einfuhr und zieht Zoll und MwSt aus der Garantie ein, oft samt Zinsen. Bei wertvollen Exponaten geht das in die Zehntausende. Deshalb verfolgen wir alle Stempel und die Frist; ein Carnet befreit zudem nicht von SPS-Kontrollen oder anderen Einfuhrbeschränkungen.
KI-Grafik