Baustellenlieferungen bei OTSL bedeuten Baustofftransport direkt zur Baustelle, im Takt der Montageteams. Wir steuern Avisierung und Zeitfenster, organisieren die Entladung ohne Rampe, auch per Lkw mit Ladekran, und teilen Lieferungen in Tranchen, damit Monteure nicht auf Material warten und Material weder die Zufahrt blockiert noch die Baustelle verstopft.
Was sie umfasst
- Transport von Material auf Paletten, in Paketen und Bünden, national und international (Polen, Großbritannien, Schweiz, europaweit).
- Entladung ohne Rampe: Ladekran (in Polen HDS), Ladebordwand oder ein Fahrzeug für das Gerät des Auftragnehmers.
- Fahrzeug nach der Zufahrt gewählt: Sattelzug, Solofahrzeug oder ein kürzerer Lkw für enge Höfe und Innenstädte.
- Langmaterial und Sonderstücke, nach Prüfung von Maßen, Gewicht und Sicherung.
- Avisierung und Bestätigung des Zeitfensters, etappenweise Lieferungen in Tranchen nach der Reihenfolge der Arbeiten.
- Ladungssicherung nach EN 12195, mit Transportdokument (CMR).
- Lieferung zur festen Stunde, wenn die Montage einen nur im Fenster laufenden Baukran braucht.
Wie wir das machen
Wir beginnen mit dem Lesen der Entladestelle. Wir prüfen Zufahrt, die zulässige Tonnage der Zufahrtsstraße, den Untergrund unter den Kranstützen und den realen Arbeitsradius des Krans. Fahrzeug und Gerät werden darauf abgestimmt, damit sich nicht vor Ort zeigt, dass der Kran den Abladepunkt nicht erreicht oder der Sattelzug nicht durch das Tor passt.
Dann stellen wir den Transport auf den Plan ein. Wir vereinbaren das Zeitfenster mit der Bauleitung, avisieren das Fahrzeug und bestätigen die Lieferung im Voraus. Bei etappenweiser Montage teilen wir die Ladung in Tranchen, damit nur das auf der Baustelle steht, was die aktuelle Etappe braucht. Hat die Montage eine feste Stunde, fahren wir sie wie einen Expressauftrag: mit Zeitpuffer auf der Strecke und laufender Bestätigung der Fahrzeugposition.
Zum Schluss schließen wir Entladung und Papiere ab. Der Fahrer kennt den Abladepunkt, die Palettenreihenfolge und den Platz für den Kran, und die Übergabe wird auf dem CMR bestätigt. So steht der Lkw nur so lange auf der Baustelle, wie es sein muss.
Grenzen der Leistung (was sie nicht umfasst und was zu beachten ist)
Wir sind weder Generalunternehmer noch Montagefirma. Wir liefern und entladen das Material am vereinbarten Punkt, bauen es aber nicht ein. Die Kranentladung braucht tragfähigen Untergrund für die Stützen und freien Raum ohne Freileitungen; kann die Baustelle das nicht bieten, muss die Entladung stoppen. Die Haftung für Be- und Entladen sowie für die Ladungssicherung liegt bei der im Auftrag genannten Partei, deshalb klären wir das vor der Gestellung. Das Teure am Bau ist das Warten: ein Team ohne Material, ein stundenweise bestellter Baukran, ein Lkw im Leerlauf am Tor. Eine schlecht geplante Lieferung kann mehr kosten als der Transport selbst, denn Standgeld und ein verlorener Montagetag kommen zur Fracht hinzu. Wir raten Maße und Tonnage nicht: wir brauchen sie, um das richtige Fahrzeug zu wählen und die Ladung legal zu befördern, auch Übermaßtransporte.
KI-Grafik